Berechtigungen
Berechtigungen steuern, was ein Benutzer in den Anwendungen sehen und tun darf. Vergeben werden sie ausschließlich über Gruppen — das Benutzer-Formular bietet keine Einzelrechte an. Ein Benutzer erhält alle Berechtigungen der Gruppen, denen er angehört.
Diese Seite verwaltet den Katalog der verfügbaren Berechtigungen. Die Zuweisung selbst geschieht bei den Gruppen.

Spalten der Übersicht
Spalte | Bedeutung |
|---|---|
Name | Der interne Name der Berechtigung, wie ihn die Anwendungen abfragen. |
Beschreibung | Erläuterung, wofür die Berechtigung steht. |
Angelegt | Zeitstempel der Anlage. |
Aktualisiert | Zeitstempel der letzten Änderung. |
Aktionen | Bearbeiten und Löschen. |
Filterung und Suche
Über Filter lässt sich die Auflistung eingrenzen; Zurücksetzen leert die Eingaben wieder. Die Checkbox ist leer findet jeweils Einträge, bei denen das Feld nicht gefüllt ist.

Feld | Bedeutung |
|---|---|
Name | Suche nach dem internen Namen. |
Beschreibung | Suche in der Beschreibung. |
Anlegen, bearbeiten und löschen
+ Neu legt eine Berechtigung an, Löschen entfernt sie nach Bestätigung der Sicherheitsabfrage. Zum Bearbeiten siehe Berechtigungen bearbeiten.
Welche Berechtigungen es gibt
Der Katalog ist nach dem Ort ihrer Wirkung geteilt:
App-Berechtigungen — was in SalesApp und WebApp möglich ist.
Backend-Berechtigungen — was im Backend (PIA) möglich ist.
Am Namen lässt sich ablesen, wohin eine Berechtigung gehört:
Präfix | Wirkung |
|---|---|
| Sichtbarkeit einzelner Backend-Module, etwa |
| Wird von SalesApp und WebApp ausgewertet, etwa |
| Zugang zum Backend überhaupt. |
Daneben gibt es einige ältere Namen ohne Präfix (mobile, frontend, edit_data, edit_news).
Das ist eine Konvention, keine Regel der Anwendung: Maßgeblich bleibt, welchen Namen App oder Backend tatsächlich abfragen. Praktisch bedeutet sie vor allem eines — wer eine Gruppe von einer Backend- auf eine App-Rolle umstellt, tauscht deren backend_-Berechtigungen gegen app_-Berechtigungen aus. Bekommt die WebApp scheinbar gar keine Berechtigungen, lohnt zuerst der Blick darauf, ob die Gruppe nur backend_-Rechte trägt.
Gut zu wissen
Nicht jede Zeichenkette, die wie eine Berechtigung aussieht, ist eine. Die Beschränkungen am Projekt Status — etwa app_prohibit_edit_offer — stehen nicht in diesem Katalog. Sie sind Sperren, die die Anwendungen auswerten, und lassen sich hier weder anlegen noch zuweisen.
Gehört ein Benutzer mehreren Gruppen an, sammeln sich die Berechtigungen aller seiner Gruppen. Wer jemandem etwas entziehen will, muss ihn also aus der Gruppe nehmen, die es gewährt — eine zweite Gruppe kann es nicht zurücknehmen.
Ein Benutzer ohne Gruppe steht nicht zwangsläufig ohne Rechte da. Die Anwendung kann einen Standardsatz vorsehen, der genau dann greift — üblicherweise das Nötigste, um die App überhaupt zu öffnen. Wer sich wundert, warum ein scheinbar rechteloser Benutzer trotzdem Produkte sieht, findet hier die Erklärung. Ob und in welchem Umfang das eingerichtet ist, hängt an der Instanz.
Ein Superadmin umgeht diesen Katalog vollständig. Für einen Benutzer mit Superadmin-Status gelten sämtliche Berechtigungen als erteilt, unabhängig davon, in welchen Gruppen er ist. Bei der Frage „warum sieht dieser Benutzer alles?" lohnt deshalb der Blick auf Berechtigungen und Gruppen des Benutzers, bevor man die Gruppen durchgeht.