Kunden anlegen
Ein neuer Kunde entsteht über einen Assistenten: Er fragt Name, Kontaktdaten und Adressen schrittweise ab, prüft unterwegs auf Dubletten und legt den Kunden erst an, wenn alle Pflichtangaben stehen. Welche Felder Pflicht sind und welche Auswahllisten zur Verfügung stehen, gibt der Hersteller vor.
Gestartet wird der Assistent aus der Kundenübersicht heraus, siehe Kundenübersicht.


Adressbuch und Duplikatsprüfung
Der erste Schritt ist der Name. Die SalesApp gleicht ihn mit dem Adressbuch des iPads ab: Passt ein Kontakt zur Eingabe, lässt er sich auswählen, und seine Angaben — Telefonnummern, E-Mail-Adresse, Anschrift — stehen als Vorauswahl im Assistenten (Abb. 1). Die WebApp kennt diesen Weg nicht; dort werden die Angaben eingetippt.
Beide Anwendungen prüfen zugleich, ob es den Namen im Kundenstamm schon gibt. Bei einem Treffer erscheinen die vorhandenen Kunden unter der Überschrift Kunden in der SalesApp — auch in der WebApp, die dieselbe Überschrift führt. Von dort geht es direkt zum Kunden, statt eine Dublette anzulegen. Die Trefferliste zeigt höchstens zwanzig Kunden.
Kundendaten
Danach fragt der Assistent die Angaben zum Kunden ab (Abb. 2). Neben freien Textfeldern stehen Auswahllisten bereit; deren Einträge pflegt der Hersteller, sie unterscheiden sich also von Anwendung zu Anwendung. Die Länderliste zum Beispiel führt genau die Länder, die am Mandanten freigegeben sind (Abb. 3).
Ein Ausrufe-Icon kennzeichnet Pflichtfelder, die noch offen sind.
required) und welche optional (optional) sind, steuert der Hersteller in der Config über customer_create_company_structure für Firmen und customer_create_person_structure für Personen.


Rechnungs- und Lieferadresse
In der Regel verlangt der Assistent eine Rechnungsadresse; weicht die Lieferadresse davon ab, wird auch sie abgefragt (Abb. 4). Ob eine der beiden Adressen wirklich Pflicht ist, hängt an derselben Config wie die übrigen Felder.
In der SalesApp lässt sich dabei der aktuelle Standort des iPads als Adresse übernehmen — diesen Weg gibt es in der WebApp nicht. Je nach Hersteller fragt der Assistent zusätzlich ein Feld für Koordinaten ab; wie Koordinaten sonst an eine Adresse kommen, beschreibt Adressen und Kontakte.


Zusammenfassung und Speichern
Wie der Assistent abschließt, unterscheidet sich zwischen den Anwendungen. Die WebApp stellt zum Schluss alle Eingaben auf einer eigenen Seite zusammen; Speichern legt den Kunden an (Abb. 5). Die SalesApp führt nur zwei Schritte und kennt diese Zusammenfassung nicht — dort legt der Haken oben rechts den Kunden direkt an. Danach steht er in der Kundenübersicht und lässt sich dort weiter pflegen, siehe Kunden bearbeiten.

Gut zu wissen
Kunden anlegen setzt den Zugang zum Modul voraus, also app_enable_customers, siehe App-Berechtigungen.
Erst wenn alle Pflichtfelder ausgefüllt sind, lässt sich der Kunde speichern. Welche das sind, entscheidet die Config des Herstellers — dieselbe Regel gilt später beim Bearbeiten.
Zwei Hilfen des Assistenten gibt es nur in der SalesApp: der Zugriff auf das Adressbuch des iPads und die Übernahme des aktuellen Standorts.
Die Auswahllisten des Assistenten — Geschäftsbeziehung, Länder, Verkaufsregion — kommen aus dem Backend (PIA), siehe Kunden Typen bearbeiten und Mandanten bearbeiten.